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Häufige Fragen zu...

der Ballon-Aktion "Tödliche Nachbarn"

Welche Spuren hinterlassen die Luftballons in der Umwelt?

Die Ballons, die wir für unsere Aktionen verwenden, sind aus Naturkautschuk und kommen ohne Weichmacher aus. Sie sind biologisch abbaubar und verrotten - je nach Witterung - im Schnitt in neun Monaten. Die Ballons werden mit Helium befüllt, einem Edelgas, das aus der Luft extrahiert wird und dorthin auch wieder gelangt, wenn die Luftballons an Druck verlieren. Wir knoten die Ballons zu, benötigen also keine Verschlüsse. Die Ballons werden ohne Schnüre gestartet; die Postkarten - aus recyceltem und abbaufähigem Papier - werden mit einem ökologisch abbaubaren, kurzen Klebestreifen direkt auf den Ballon geklebt.

Für eine Ballonaktion haben wir somit die unter Umweltgesichtspunkten unserer Meinung nach günstigste Variante gewählt.

Können sich Vögel in den Ballonschnüren verheddern?

Unsere Ballons haben keine Schnüre und stellen damit für Vögel eine extrem geringe Gefahr dar (s.o.).

Steht mein Name auf der Ballonpostkarte?

Nein. Auch wenn Sie Ihre Daten uns gegenüber angeben, werden diese nicht auf die Ballonkarten gedruckt. Wir lassen den Ballon lediglich symbolisch in Ihren Namen starten.

Können die Ballons den Flugverkehr stören?

Die Ballonaktion findet im Rahmen einer angemeldeten Versammlung statt. Dazu gehört es auch, dass wir vor dem Start die Genehmigung der Flugsicherung einholen. Die Ballons stellen keine Gefahr für Flugzeuge dar.

Wie lässt sich der Flug der Ballons verfolgen?

Um den Verbreitungsradius einer radioaktive Wolke nach einem möglichen Atomunfall aufzuzeigen, befinden sich an den Ballons Postkarten mit der Bitte an die Finder/innen, uns Auskunft über den Fundort zu geben. Die Koordinaten werden auf eine interaktive Karte übertragen, so dass man die Fundorte und damit auch das potenzielle Gefährdungsgebiet, ablesen kann.

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